Firmware-Upgrade Nr. 2 – T-Motor Mini Racer F7 + Betaflight 4.3 + BLHeli 32.8.3 Installation und Einrichtung

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Dieser Artikel ist die Firmware-Stufe der T-Motor Mini Racer F7-Serie: Überprüfen Sie zunächst das Flugsteuerungsziel im Betaflight-Konfigurator und flashen Sie das aktuelle Betaflight 4.3.0 RC2, wenden Sie benutzerdefinierte Standardeinstellungen an. Aktivieren Sie dann das DShot-Motorprotokoll, damit der ESC gelesen werden kann, überprüfen Sie das T-Motor-ESC-Ziel und flashen Sie dann nacheinander die vom Autor ausgewählte BLHeli 32.8.3-Testfirmware. Konfigurieren Sie abschließend den Temperaturschutz, die Demag-Kompensation, den Schutz bei niedriger Drehzahl und die dynamische PWM-Frequenz. Alle Builds und Spezifikationen beziehen sich speziell auf die Hardware von 2022 und Ziele, Release-Status und Herstelleranweisungen müssen heute noch einmal überprüft werden.

Zuerst das Target prüfen, dann über eine Testversion entscheiden

Bei einem neuen Flight Controller prüft der Autor zuerst die vorhandene Firmware und wählt anschließend in Betaflight Configurator das passende Target. Um 4.3.0 RC2 angezeigt zu bekommen, muss Show Unstable Releases aktiviert und die Version unter Release Candidate ausgewählt werden. RC- und Testversionen sind keine stabilen Veröffentlichungen. Sie eignen sich zur Prüfung unter kontrollierten Bedingungen, sollten aber nicht unüberlegt eingesetzt werden, wo ein Fehler Menschen oder Sachwerte gefährden kann.

Exportiere vor dem Flashen die aktuelle Konfiguration, notiere das Flight-Controller-Target und prüfe die Downloadquelle. Verbinde das Gerät nach dem Flashen erneut und wende Custom Defaults entsprechend den Anforderungen des Targets an. Wähle heute nicht einfach dieselbe RC2-Version, nur weil das Video sie verwendet. Aktuelle Betaflight-Targets, Migrationsregeln und Standardwerte können völlig anders sein.

Den Zugriff des Flight Controllers auf die ESCs ermöglichen

Beim neuen Board im Video ist die Motorausgabe standardmäßig nicht aktiviert. Der Autor wählt zunächst DShot600 und verbindet sich erst danach mit den ESCs. Vor jedem Öffnen der Motorseite oder Flashen von ESCs müssen alle Propeller entfernt werden. Die Drohne muss stabil stehen, und niemand darf sich unmittelbar daneben befinden. Kann der Configurator die ESCs nicht auslesen, prüfe zuerst Motorprotokoll, Stromversorgung, Datenkabel und Firmwarekompatibilität.

Der Autor überprüft das T-Motor-ESC-Target und wählt die heruntergeladene Testfirmware BLHeli 32.8.3 statt der im Werkzeug angebotenen 32.8.0. Über die gemeinsame Kommunikationsleitung werden die vier ESCs nacheinander geflasht. Warte geduldig, bis jeder Kanal abgeschlossen ist. Ein falsches Target oder eine unterbrochene Stromversorgung kann einen ESC unbrauchbar machen. Prüfe deshalb Hardware-Target und Flash-Ergebnis bei jedem ESC einzeln.

Die Grenzen beim Einsatz von Testfirmware

Das Video unterscheidet ausdrücklich zwischen einem kontrollierten Renngelände und einer unsicheren Flugumgebung. Der Autor ist bereit, Vorabfirmware auf einem kontrollierten Gelände zu testen, empfiehlt sie aber nicht an Orten mit höherem Risiko. Dieser Grundsatz ist wichtiger als die konkrete Versionsnummer. Halte vor einem Update eine stabile Firmware zum Zurückwechseln, eine Konfigurationssicherung und Werkzeuge zur Wiederherstellung bereit.

Prüfe nach dem Flashen zuerst, ob alle vier ESCs die erwartete Version anzeigen. Montiere nicht sofort die Propeller für einen Testflug. Zunächst müssen in Betaflight noch Motorzuordnung, Drehrichtung und Failsafe geprüft sowie ein kurzer Test ohne Propeller durchgeführt werden. Wird ein ESC nicht erkannt, ungewöhnlich warm oder startet uneinheitlich, stoppe zunächst und kläre die Ursache.

Parameter als Ausgangspunkt des Autors verstehen, nicht als universelle Antwort

Danach aktiviert der Autor den Temperaturschutz, stellt Demag Compensation auf Low, aktiviert den Schutz bei niedriger Drehzahl und verwendet eine dynamische PWM-Frequenz von 24–96 kHz. Damit möchte er Drehmoment bei niedrigen und einen ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen verbinden. Parameternamen und verfügbare Bereiche hängen von BLHeli-Version und ESC ab. Übernimm sie nicht ohne Berücksichtigung von Motor, Propeller, Spannung und Einsatzgebiet.

Die Motordrehrichtung bleibt zunächst unverändert, weil im nächsten Schritt noch die Motornummerierung angepasst wird. Eine vorherige Richtungsänderung könnte nach der Neuzuordnung erneut Verwirrung verursachen. Die richtige Reihenfolge ist: Firmware und grundlegende Schutzfunktionen fertig einrichten, Motorzuordnung prüfen, Drehrichtung einstellen und zuletzt alle Motoren einzeln ohne Propeller testen.

Bedienschritte

  1. Sichern und das richtige Flight-Controller-Target auswählen

    Exportiere die Konfiguration und notiere das aktuelle Target. Lass Release Candidates nur anzeigen und wähle sie nur aus, wenn du deren Risiken bewusst akzeptierst.

  2. Flashen und Custom Defaults anwenden

    Verbinde den Flight Controller nach dem Flashen erneut und wende die zum Target gehörenden benutzerdefinierten Standardwerte an.

  3. Propeller abnehmen und DShot aktivieren

    Entferne sämtliche Propeller und aktiviere ein zur Konfiguration passendes Motorprotokoll, damit das Werkzeug die ESCs verbinden kann.

  4. ESC-Target und Firmwaredatei prüfen

    Prüfe das Hardware-Target jedes ESCs und wähle die überprüfte Datei für 32.8.3. Errate das Target nicht anhand des Videotitels.

  5. Einzeln flashen und Versionen kontrollieren

    Sorge für stabile Stromversorgung und warte, bis alle vier ESCs nacheinander fertig sind. Prüfe danach, ob jeder die erwartete Version anzeigt.

  6. Schutzfunktionen und PWM-Ausgangswerte einstellen

    Konfiguriere Temperatur-, Demag- und Niedrigdrehzahlschutz sowie PWM nach der aktuellen Hardwaredokumentation. Nutze die Werte des Videos nur als historischen Bezug.

FAQ

Sollte ich heute noch Betaflight 4.3 RC2 flashen?

Wähle diese Version nicht allein wegen des Videos. RC2 ist eine Vorabversion aus 2022. Entscheide anhand des aktuellen Hardware-Targets, der stabilen Version und der Migrationsdokumentation.

Warum kann keine Verbindung zu den ESCs hergestellt werden?

Beim Board im Video war die Motorausgabe standardmäßig deaktiviert; zuerst wurde DShot eingestellt. Prüfe außerdem, ob die Propeller entfernt sind, die ESCs Strom erhalten und Datenkabel, Target und Firmware kompatibel sind.

Können alle vier ESCs gleichzeitig geflasht werden?

Das gezeigte Werkzeug verarbeitet die ESCs über eine gemeinsame Kommunikationsleitung nacheinander. Warte jeden Kanal ab und prüfe anschließend die endgültigen Versionen.

Kann ich 24–96 kHz und Demag Low einfach übernehmen?

Das ist nicht empfehlenswert. Es sind Ausgangswerte des Autors für bestimmte ESCs, Motoren und Einsatzzwecke. Die aktuelle Hardware- und BLHeli-Dokumentation hat Vorrang.

Warum wird die Motordrehrichtung zunächst nicht geändert?

Die Motornummerierung muss danach noch überprüft werden. Erst die Zuordnung und dann die Richtung einzurichten vermeidet doppelte Arbeit und falsche Zuordnungen nach dem Remapping.

Vollständiges Timeline-Transkript

Die Transkripte sind nach Videozeit geordnet, sodass der Erklärungsinhalt schnell gefunden werden kann. Transkriptsprache: Vereinfachtes Chinesisch.

Wenn ich ein neues Board bekomme, prüfe ich normalerweise zuerst seine Firmware und aktualisiere sie auf die neueste Version. Hier habe ich es gerade mit Betaflight Configurator auf die neueste 4.3.0 RC2 geflasht. Für diese RC-Version muss man Show Unstable Release auswählen, damit die noch in Entwicklung befindlichen Versionen sichtbar werden. Dann wählt man Release R.C, Release Candidate, und hier RC2.

Nach der Auswahl einfach Flash drücken. Okay, nach dem Flashen erneut verbinden und Apply Custom Defaults ausführen, um das Board einzurichten. Jetzt sehen wir uns die ESCs an. Dieses Flight-Controller-Board hat eine Besonderheit: In seinen Standardeinstellungen ist die Motorausgabe deaktiviert. Deshalb aktivieren wir zuerst DShot600. Erst danach können wir uns mit den ESCs verbinden.

Okay, das ist T-Motor T401, aktuell mit 32.8. Wir flashen die Testversion 32.8.3, also für T-Motor T401, richtig? 32.8.0 hat offenbar einige Probleme. Deshalb nehmen wir 32.8.3. Falls ihr mit eurer Drohne …

… an unsicheren Orten fliegt, würde ich von solchen Testversionen abraten. Meine Drohne ist für Rennen gedacht, und ich fliege normalerweise auf offenem Gelände unter recht kontrollierbaren Bedingungen. Deshalb kann ich solche Testversionen verwenden. Hier klicken wir direkt auf Flashen und wählen nicht die angebotene 32.8.0, sondern die gerade heruntergeladene Datei. Nach dem Klick auf ES beginnt das Flashen des ESCs. Die ESCs werden einzeln geflasht, nicht alle vier gleichzeitig, weil …

… sie eine gemeinsame Kommunikationsleitung verwenden. Warten wir geduldig ein paar Minuten. Okay, das Flashen ist fertig, und wir sehen überall 32.83, richtig? Jetzt stelle ich zunächst einige meiner üblichen Werte ein. Die Motordrehrichtung lassen wir noch in Ruhe. Erst richten wir nachher die Motorreihenfolge ein, dann die Drehrichtung, sonst ändern sich die Motornummern wieder. Temperaturschutz einschalten, DMAG auf LOW stellen und den LOW-RPM-Schutz unbedingt aktivieren. MOTOR TIMING …

Bei der PWM-Frequenz verwende ich gern eine dynamische Einstellung, zum Beispiel 24–96. So haben wir bei niedriger Drehzahl Drehmoment und bei hoher Drehzahl einen ruhigeren Lauf.

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